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5.895 Meter über dem Alltag
„Siebenundsechzig Jahre – und ich habe noch einen Traum. Ich bin auf dem Weg nach Afrika, um auf den Kilimandscharo zu steigen.“ Was Christel Zachert sich vornimmt, das gelingt ihr auch. Sie trainiert mit eisernem Willen, Zielstrebigkeit und Durchhaltevermögen mehr als ein Jahr lang. Beim Aufstieg überwindet sie Felsen, Eis und Geröll, bis sie auf dem Gipfel endlich die Flagge des „Waldpiraten- Camps“ für krebskranke Kinder ausrollen kann. Ihr Weg ist eine Gratwanderung zwischen Extremen – zwischen Wunsch und Wirklichkeit, Felswüste und Regenwald, Reichtum und Armut der Menschen, die ihr begegnen. Mit einfachen Worten, sehr persönlichen Schilderungen und vielen Bildern von den zahlreichen Begegnungen mit den Menschen und der Natur Tansanias stellt Christel Zachert in Mein Weg auf den Kilimandscharo. Nur wer sich aufmacht, kommt an seine Grenzen ihre Grundüberzeugung unter Beweis: dass klare Ziele und eine tief gegründete Motivation ungeahnte Kräfte freisetzen können.

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Sehnsucht nach dem Himmel
Der Hauptstadtjournalist Markus Spieker gesteht sich Wünsche ein, die andere nicht wagen auszusprechen: Er wünscht sich Glück auf Dauer, Liebe ohne Verfallsdatum, ewiges Leben. Mit anderen Worten: Er will in den Himmel. Mit dieser Sehnsucht beginnt seine Recherche. Er fragt: Existiert das Paradies wirklich? Wie sieht es aus? Wie komme ich dahin? In sieben Stationen, die vom Sehnen zum Sehen führen, beschreibt er den Weg zur Unsterblichkeit. Und er merkt: Wer das überirdische Glück anpeilt, stolpert unterwegs über das ganz alltägliche Glück. Gleichzeitig kritisiert der Autor in faithbook. Ein Journalist sucht den Himmel eine Geisteshaltung der radikalen Diesseitigkeit, die sich nicht nur im gesellschaftlichen Mainstream, sondern auch in Kirchen immer weiter ausbreitet. Nach neuesten Umfragen glaubt nur noch jeder dritte Deutsche an ein Leben nach dem Tod. Markus Spieker klopft die säkularen Heilsangebote auf ihre Tauglichkeit ab, analysiert die modernen Glücksformeln und kommt zu dem Ergebnis: Es gibt keine Alternative zur christlichen Hoffnung auf das ewige Leben. Er reist zurück in der Kulturgeschichte der Himmelsvorstellungen und bedient sich gleichzeitig der neuesten Erkenntnisse von Neurologie und Soziologie. Der Wahl-Berliner plädiert dafür, das höchste Ziel des Glaubens wieder in den Mittelpunkt zu stellen, um damit eine neue spirituelle Bewegung auszulösen.

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