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Umdenken
Seit einigen Jahren sind Computer und das Internet aus Kinder- und Jugendzimmern nicht mehr wegzudenken. Und gerade unter Eltern und Lehrern haben sich Fronten ausgebildet zwischen den Verfechtern und Verächtern der neuen Netzkultur. Nicht nur dort fragt Susanne Gaschke in Klick. Strategien gegen die digitale Verdummung nach: Wie gehen wir mit den elektronischen Medien um? Sie räumt auf mit dem Unsinn, die Medienwelt sei quasi naturgegeben und jeder Kritiker von gestern. Medien sind Produkte auf einem Markt, es geht um viel Geld. Das Gerede von den neuen Sehgewohnheiten der Jugend ist Marketinglyrik. Wie jedoch prägt eine intensive, unkritische Mediennutzung die Menschen? Das Gedaddel der Kids signalisiert Souveränität – sinnvoll bedienen kann die Geräte aber nur, wer über Lernkompetenz verfügt. Gaschke hat mehr als eine engagierte Streitschrift formuliert: Sie gibt eine Anleitung zum Umdenken.

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Mitleiden
In erschreckendem Maße ist Aggressivität bei Kindern angekommen. Mädchen, die zuschlagen, Schüler, die zustechen. Aggressive Jugendliche sind die Gewalttäter von morgen. Aggressivität ist gefragt – Wirtschaft und Sport sind das Vorbild. Ingrid Eißele geht in Kalte Kinder. Sie kennen kein Mitgefühl. Sie entgleiten uns aufsehenerregenden Fällen nach und schaut hinter scheinbar anständige Kulissen. Sie beschreibt, woran es liegt, wenn Kinder an einer Unterentwicklung ihrer Empathie leiden. Und sie macht klar: Wir können etwas tun, damit Kinder Kommunikationsfähigkeit erlernen und nicht zu eiskalten Tätern werden. Kinder können die Sprache des Herzens lernen.

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